Kalogon entwickelt personalisierte Kissen mit 3D-gedruckten Gittern variabler Dichte
Das amerikanische Unternehmen bietet eine therapeutische Sitzlösung an, die auf 3D-Druck und digitaler Anpassung basiert, für Menschen, die viele Stunden im Sitzen verbringen.
Kalogon hat eine unterstützende Sitztechnologie eingeführt, die additive Fertigung nutzt, um personalisierte Kissen für Menschen zu schaffen, die lange Zeit sitzen müssen, wie zum Beispiel Rollstuhlnutzer. Das System basiert auf 3D-gedruckten Gittern mit variabler Dichte, um den Druck zu bewältigen und Kreislaufprobleme zu verhindern.
Die Technologie, genannt “Support Seating Technology”, umfasst ein Druckmanagementsystem, das in bestimmten Abständen “gezielte Entlastung” bietet. Das Ziel ist es, das Gewebe zu revaskularisieren und den Blutfluss in Bereichen mit konstantem Druck wiederherzustellen.
- 3D-gedruckte Kissen mit Gittern variabler Dichte für therapeutisches Sitzen
- Personalisierung basierend auf individuellen Messungen über eine digitale Plattform
- Hydrophobes, atmungsaktives und leicht zu reinigendes Material
- Gedacht für Rollstuhlnutzer und Menschen, die lange sitzen
Das Verro-Material: Gitter mit variabler Geometrie
Das Herzstück der Technologie ist ein 3D-gedrucktes Material mit Zonen unterschiedlicher Steifigkeit, das sich an die spezifischen Bedürfnisse jedes Nutzers anpasst.
Das verwendete Material heißt Verro Variable-Density Lattice und wird mit der proprietären Technologie von Kalogon hergestellt, die auf Gittern mit variabler Dichte basiert. Die Struktur wird mit unterschiedlichen Steifigkeitsgraden gedruckt, um lokale Unterstützung und Entlastungszonen zu bieten.
Dieser Ansatz ermöglicht es dem Kissen, dort weich zu sein, wo Druck entlastet werden muss, und dort steif, wo Unterstützung nötig ist. Das Material weist spezifische technische Eigenschaften auf: Es ist hydrophob, fördert den Luftdurchtritt für das Mikroklima und ist leicht zu reinigen.
Die Gitter mit variabler Dichte ermöglichen es, die mechanischen Eigenschaften innerhalb desselben gedruckten Bauteils zu modulieren und so Zonen mit unterschiedlichen Last- und Verformungsfähigkeiten zu schaffen.
Digitaler Personalisierungsprozess
Vor dem Druck wird jeder Nutzer über eine Konfigurationsplattform profiliert, die Maße und Präferenzen erfasst.
Das System von Kalogon sieht einen Individualisierungsprozess vor, der mit der Erfassung einer Reihe von Messungen und der Auswahl von Optionen über eine spezielle Konfigurationsplattform beginnt. Diese Daten werden verarbeitet, um zu einem personalisierten Design zu gelangen.
Sobald das Projekt definiert ist, wird das Kissen speziell für den Kunden in 3D gedruckt. Der Prozess erinnert an bereits bekannte Systeme zur Herstellung von Schuhen, die perfekt am Fuß anliegen, jedoch auf die Sitzfläche angewendet.
Arbeitsablauf
- Datenerfassung: Messungen und Präferenzen, die über eine digitale Plattform gesammelt werden
- Gestaltung: Verarbeitung des personalisierten Designs mit Gittern variabler Dichte
- Produktion: 3D-Druck des maßgeschneiderten Kissens
- Lieferung: Endprodukt, angepasst an die Spezifikationen des Benutzers
Eine aufkommende Anwendung des 3D-Drucks
Der Fall Kalogon stellt die Erweiterung der additiven Individualisierung auf den medizinischen und therapeutischen Unterstützungsbereich dar.
Die von Kalogon entwickelte Anwendung unterscheidet sich von früheren Anwendungen des 3D-Drucks im Sitzbereich, wie gedruckten Möbeln oder fortschrittlichen Fahrradsätteln. Der Hauptunterschied liegt im therapeutischen Ansatz und in der aktiven Druckverwaltung.
Laut der Quelle handelt es sich um einen “intelligenten Sitz”, der “sich dem Benutzer anpasst” und damit das traditionelle Paradigma umkehrt, bei dem sich die Menschen an die Sitze anpassen müssen. Diese Anwendung erweitert die Welt der personalisierten 3D-gedruckten Produkte und wird wahrscheinlich nicht die letzte in der Branche sein.
Der Fall zeigt, wie die additive Fertigung in spezialisierten Nischen Fuß fasst, in denen Massenanpassung und kontrollierte mechanische Eigenschaften Vorteile bieten, die mit herkömmlichen Technologien nur schwer zu reproduzieren sind.
Fabbaloo – “Kalogon verwendet 3D-gedruckte Gitter mit variabler Dichte für maßgeschneiderte unterstützende Sitzgelegenheiten”
articolo scritto con l'ausilio di sistemi di intelligenza artificiale
Fragen & Antworten
Wie funktioniert die Support-Seating-Technologie von Kalogon?
Es werden 3D-gedruckte Gitterstrukturen mit variabler Dichte eingesetzt, um den Körperdruck zu verteilen. Das System bietet gezielte Entlastung zur Revaskularisierung des Gewebes und zur Wiederherstellung der Durchblutung.
Welche Eigenschaften hat das Verro-Material?
Das Verro-Material mit variablem Dichtegitter kombiniert weiche Zonen zur Druckentlastung mit festen Bereichen für die Unterstützung. Es ist hydrophob, atmungsaktiv und leicht zu reinigen.
Wie erfolgt die Personalisierung der Sitzkissen?
Jeder Nutzer wird über eine digitale Plattform profiliert, die spezifische Messdaten und Präferenzen erfasst. Diese Daten steuern die Erstellung eines einzigartigen Designs vor dem Druck.
Für wen sind die Kalogon-Sitzkissen vorgesehen?
Sie sind primär für Rollstuhlnutzer und Personen konzipiert, die über längere Zeit sitzen müssen. Ziel ist die Prävention von Durchblutungsstörungen infolge konstanten Drucks.
Welchen Vorteil bieten Gitterstrukturen mit variabler Geometrie?
Sie ermöglichen die Modulation mechanischer Eigenschaften innerhalb desselben gedruckten Bauteils. Dadurch entstehen in einem Objekt Zonen mit unterschiedlicher Tragfähigkeit und Verformbarkeit.
