UPM: Stand 100 m² in 3D-Druck-Robotik für den Einzelhandel

generata da ia
UPM: 100 m² Stand im robotischen 3D-Druck für den Einzelhandel

Zusammenfassung

UPM Group realisiert einen 100 Quadratmeter großen Messestand mit robotischem 3D-Druck

UPM Group präsentierte auf der EuroShop 2026 einen Stand von über 100 Quadratmetern, der hauptsächlich mit großformatigem 3D-Druck gebaut wurde. Das Projekt zeigt, wie die additive Fertigung in die Proz

Höre die Zusammenfassung

UPM Group realisiert einen 100 Quadratmeter großen Messestand mit robotischem 3D-Druck

UPM Group präsentierte auf der EuroShop 2026 einen Stand von über 100 Quadratmetern, der hauptsächlich mit großformatigem 3D-Druck gebaut wurde. Das Projekt zeigt, wie die additive Fertigung in die Prozesse der Messebau- und Retail-Design-Integration integriert werden kann.

Zusammenfassung

  • Stand von über 100 m², realisiert mit robotischem 3D-Druck für die EuroShop 2026 in Düsseldorf
  • Zusammenarbeit zwischen UPM Group, WASP (Extruder), KUKA (Robotik) und FormFutura (Materialien)
  • Demonstrationsprojekt für temporäre Messebauten und individuelle Einrichtungen im Einzelhandel
  • Gebogene Oberflächen und organische Geometrien ohne spezielle Formen hergestellt

Ein umfassendes Projekt der additiven Fertigung für den Einzelhandel

UPM Group nutzte die EuroShop 2026 als Testfeld, um die Integration des 3D-Drucks in kommerzielle Einrichtungsprozesse zu demonstrieren.

Der auf der Messe Düsseldorf vom 22. bis 26. Februar präsentierte Stand ist keine einfache technologische Demonstration. Die UPM Group hat einen vollständigen Prozess gezeigt, der Planung, Engineering, Fertigung, Anlagenintegration und Endmontage umfasst.

Das Projekt umfasst spezialisierte Technologiepartner. WASP lieferte die Extrusionssysteme, KUKA die Roboterarme und FormFutura das verstärkte thermoplastische Material. Diese Kombination ermöglichte die Herstellung von architektonischen Strukturen und großformatigen Möbelelementen.

Vom traditionellen Handwerk zur additiven Fertigung

Die UPM Group, 1940 als Handwerkslabor gegründet, hat ihre Kompetenzen bis zum 3D-Druck für Retail Branding erweitert.

Das Unternehmen begann mit Schildern und Werbekommunikation. Im Laufe der Zeit integrierte es Schreinerei, Zimmerei, Großformat-Digitaldruck und maßgefertigte Möbel. Im Jahr 2025 startete es Mosso, ein Angebot für den Großformat-3D-Druck für Einzelhandel, Messen und Experience Design.

Der Stand auf der EuroShop stellt das erste Demonstrationsprojekt der durch Mosso entwickelten Produktionskapazitäten dar. Die Messe, die ihr sechzigstes Jubiläum feiert, vereint Unternehmen, die in den Bereichen Ladengestaltung, Beleuchtung, visuelle Kommunikation und Bau von Ausstellungsräumen tätig sind.

Organisches Design und direkte Fertigung aus dem Digitalen

Das Projekt des Architekten Christopher G. Ward nutzt gekrümmte Oberflächen und durchgehende Volumen, die mit traditionellen Methoden schwer zu realisieren sind.

Das Standdesign verwendet Geometrien, die mit konventionellen Technologien spezielle Formen oder komplexe Fräsarbeiten erfordern würden. Der 3D-Druck ermöglichte es, das digitale Modell direkt in physische Komponenten umzuwandeln.

Dieser Ansatz eliminiert die Notwendigkeit, für jede Form spezifische Schablonen und Vorrichtungen zu bauen. Die Methode eignet sich besonders für maßgeschneiderte und temporäre Installationen, bei denen die Herstellung spezieller Formen wirtschaftlich nicht tragbar ist.

Messekontext

EuroShop ist die wichtigste europäische Messe für Retail Design und Ladenbau. Die Ausgabe 2026 fand in Düsseldorf statt, mit UPM Group in Halle 11 vertreten.

Implikationen für den Ladenbausektor

Das Projekt eröffnet konkrete Perspektiven für die Anwendung der additiven Fertigung in gewerblichen Räumen und bei temporären Veranstaltungen.

Der 3D-Druck in großem Format bietet spezifische Vorteile für Messestände und den Einzelhandel. Er ermöglicht die Realisierung komplexer Formen ohne geometrische Einschränkungen, verkürzt die Produktionszeiten und erlaubt weitreichende Individualisierungen.

Temporäre Ausstattungen stellen einen idealen Anwendungsfall dar. Die Notwendigkeit maßgeschneiderter Strukturen, die kurzen Realisierungszeiten und die Unmöglichkeit, spezielle Formen abzuschreiben, machen die additive Fertigung im Vergleich zu traditionellen Methoden wettbewerbsfähig.

UPM Group hat gezeigt, dass die Technologie für reale Anwendungen bereit ist. Das Projekt integriert Kompetenzen in Architekturdesign, Strukturtechnik, additive Fertigung und Messebaustellenmanagement in einem einzigen Arbeitsablauf.

articolo scritto con l'ausilio di sistemi di intelligenza artificiale

Fragen & Antworten

Wo und wann wurde der Messestand der UPM Group präsentiert?

Der Messestand wurde vom 22. bis 26. Februar auf der EuroShop 2026 in der Messe Düsseldorf präsentiert. Die Veranstaltung diente als Testfeld, um die Integration des 3D-Drucks in Messestände zu demonstrieren.

Welche Technologiepartner haben beim Projekt des Messestands zusammengearbeitet?

Das Projekt war eine Zusammenarbeit zwischen der UPM Group, WASP für Extrusionssysteme, KUKA für Roboterarme und FormFutura für die Lieferung von verstärktem thermoplastischem Material.

Welche Vorteile bietet der robotergestützte 3D-Druck für Messestände?

Diese Technologie ermöglicht die Herstellung gekrümmter Oberflächen und organischer Geometrien ohne die Notwendigkeit spezieller Formen oder Ausrüstung. Zudem erlaubt sie die direkte Umwandlung digitaler Modelle in großformatige physische Komponenten.

Was ist Mosso und welche Rolle spielt es im UPM-Projekt?

Mosso ist ein 2025 von der UPM Group eingeführtes Angebot für großformatigen 3D-Druck im Bereich Retail, Messen und Experience Design. Der Stand auf der EuroShop stellt das erste Demonstrationsprojekt der durch diese Initiative entwickelten Produktionskapazitäten dar.

Wie hat sich die UPM Group vor dem Einstieg in den 3D-Druck entwickelt?

Das 1940 als Handwerksbetrieb für Schilder und Kommunikation gegründete Unternehmen integrierte im Laufe der Zeit Tischlerei, Metallbau und Digitaldruck. Diese Entwicklung führte zur Entstehung fortgeschrittener Kompetenzen in der additiven Fertigung für Retail-Branding.

/